New York zeigt Bein… und mehr

Bei frischen acht Grad Celsius ließen die New Yorker ihre Hosen für den No Pants Subway Ride 2014 fallen.

Bei frischen acht Grad Celsius ließen die New Yorker ihre Hosen für den No Pants Subway Ride 2014 fallen.

Die Kältewelle, die die USA in den vergangenen Wochen erfasst hatte, ist endlich vorbei. Am Wochenende ließ bei kühl-klarer Luft viel Sonnenschein die unverkennbaren New Yorker Hausfassaden in warmen Farben erstrahlen. Dennoch dürfte es für mehr als 4000 Menschen am Sonntag vor allem untenrum ziemlich kühl gewesen sein. Bei acht Grad Celsius wagten sie sich ohne Hosen zum  „No Pants Subway Ride 2014“ erst in die U-Bahn, dann auf die Straße.

Spaß ohne Hose beim No Pants Subway Ride 2014 - Ein Mann zeigt Bein an der Endstation Union Square.

Ein Mann zeigt Bein an der Endstation Union Square: No Pants Subway Ride 2014

Vor dem Ausgang der Station Union Square tummelten sich Reporter und Fotografen. Die Medien wurden im Vorfeld dazu aufgerufen, nicht mit professioneller Ausrüstung in den U-Bahnen mitzufahren. Schließlich drehe sich auch der 13. No Pants Subway Ride mehr um die Teilnehmer und sei kein „Medien Zirkus“, heißt es auf dem Online-Auftritt des Veranstalters Improv Everytwhere. Das im Jahre 2001 ins Leben gerufene „Spaß-Kollektiv“, wie sich die Veranstalter selbst bezeichnen, hat es sich zur Mission gemacht, Szenen des Chaos‘ und Spaßes im öffentlichen Raum zu erzeugen. Die Hosen fallen gelassen wurden an diesem Tag neben New York auch in fast 60 andere Städten in mehr als 25 Ländern.

Aus der Station hinauf ins Freie sprangen die Teilnehmer in New York. So versuchten wohl einige gegen die Kälte anzukämpfen und die Wärmeproduktion des eigenen Körpers anzukurbeln. Im schnellen New York würde das kaum auffallen, wenn nicht ein Detail fehlen würde. Wollmütze, Jacke, Tasche, Boots und Unterhose, aber eben ohne Hose: Als sei es ein ganz normaler Tag, an dem sie zur Arbeit, in die Uni oder zum Shoppen gingen; die meistens taten so, als wären sie nur zufällig am Union Square –  der von den Veranstaltern erklärten Endstation des Nackedei-Spaßes.

Erst die Hose, dann der Rest: Einige Teilnehmer ließen alle Hüllen fallen.

Erst die Hose, dann der Rest: Einige Teilnehmer ließen alle Hüllen fallen.

Doch einige blieben und am Square wuchs die Masse der Schaulustigen an. Bald war mehr als nur Bein zu sehen. Zwei junge Frauen nutzen die Gelegenheit, um für eine Tanzbar zu werben. Was sie zur Schau boten, umrundet von Hunderten in die Luft gehaltenen Handys, war sicherlich nicht jugendfrei. Ein paar Meter weiter erklimmte ein junger Mann eine Straßenlaterne und präsentierte seine Muskeln. Von unten rief ein anderer herausfordern hoch, dann stand der plötzlich nackig da. Die Menschen jubelten. Kaum einer schaute beschämt weg. Ob die Veranstalter solche Szenen im Sinn hatten, als sie vor mehr als zehn Jahren die Veranstaltung ins Leben gerufen hatten, darf bezweifelt werden. Spaß hatten die New Yorker allemal.

Mehr Bilder gibt es hier!

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